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Christoph Maria Herbst (bekannt aus „Stromberg“) spielt in der turbulenten Komödie „Die Kleinen und die Bösen“ aus dem Jahr 2015 einen Bewährungshelfer, dessen Leben durch seinen schwierigsten Klienten auf den Kopf gestellt wird. Gespielt wird dieser notorische Kleinkriminelle, der unverhofft das Sorgerecht für seine beiden Kinder bekommt, von dem wunderbaren Peter Kurth

Die Kleinen und die Bösen
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Verfügbar über Amazon Video
7,49 EUR
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Der Film

Der Bewährungshelfer und sein schwerster Fall

Bewährungshelfer Benno (Christoph Maria Herbst) ist in seinem Beruf längst abgestumpft. Dass er seinen Klienten, den Gauner und Kleinkriminellen Hotte (Peter Kurth), wohl kaum einmal auf den rechten Weg bringen könnte, darüber macht er sich keine Illusionen. Hotte ist ein hoffnungsloser Fall, Einbruch, Diebstahl und Betrug – die Liste seiner Straftaten ist lang – und sie verspricht nicht, kürzer zu werden. Dennoch widerfährt dem notorischen Kriminellen etwas Erstaunliches: Hotte wird das Sorgerecht für seine zwei Kinder, Dennis (Jasper Smets) und Jenny (Emma Bading), zugesprochen. Hotte in der Rolle eines Familienvaters? Für Benno ist klar: Dieses Experiment ist zum Scheitern verurteilt.

Krimineller wird unverhofft Vater

Als Dennis tödlich verunglückt, sieht sich Benno nicht nur bestätigt. In ihm reift auch der Verdacht, dass Hotte irgendwas mit dem Tod des Jugendlichen zu tun hat. Wollte er seinen Sohn bei einem Raubzug anlernen? Obwohl Hotte die Anschuldigung vehement von sich weist, trifft Benno eine radikale Entscheidung. Er beschließt, Jenny dem Einfluss Hottes zu entziehen und – bis auf weiteres – bei sich aufzunehmen. Doch davon ist nicht nur sein Klient wenig begeistert. Auch bei seiner Lebensgefährtin Tanja (Anneke Kim Sarnau) stößt Bennos Entscheidung auf wenig Gegenliebe. Diese wünscht sich zwar Nachwuchs, doch anstelle einer Ziehtochter hätte sie doch lieber ein leibliches Kind.

Benno sucht Trost bei einer anderen Frau

Der Haussegen hängt also schief bei Benno. Die Situation spitzt sich durch die eine oder andere emotionale Turbulenz zu. So verliebt sich Jenny in Ivic (Ivo Kortlan), einen kosovarischen Kleinkriminellen. Und Benno verguckt sich in die portugiesische Kellnerin Anabell (Dorka Gryllus), bei der er angesichts der Beziehungsprobleme mit Tanja Trost findet. Aufmunterung kann der gestresste Bewährungshelfer durchaus gebrauchen. Denn Hotte möchte seine Tochter wiederhaben. Nach einem letzten Coup will er sich mit dem Geld und in Begleitung Jennys in Mallorca absetzen. Doch sowohl die widerspenstige Tochter als auch Benno drohen den Plan zu vereiteln.

Die Macher vor und hinter der Kamera

Mit „Die Kleinen und die Bösen“ hat Markus Sehr eine turbulente Komödie gedreht, die mindestens folgende Erkenntnis vermittelt: So zielstrebig der Mensch auf der schiefen Bahn des Lebens auch unterwegs sein mag, er hat immer die Chance, sich zum Besseren zu wandeln. Mit Christoph Maria Herbst und Peter Kurth ist der Film prominent besetzt. Herbst gehört zu den profiliertesten Komikern im deutschen Fernsehen. Schauspielerisches Talent bewies er in der einen oder anderen Serien- und Spielfilmproduktion. TV-Geschichte schrieb er mit der Kultserie „Stromberg“, in der er auf wunderbarer Weise den zynischen Abteilungsleiter einer Versicherungsgesellschaft spielte. 2014, zehn Jahre nach Serienstart, erschien mit „Stromberg – Der Film“ eine Kinoadaption der erfolgreichen Fernsehvorlage.

Peter Kurth ist einer der besten Theater-, Fernseh- und Kinodarsteller Deutschlands. Zu seinen bevorzugten Rollentypen gehört die Rolle eines ebenso taffen Mannes mit einem weichen Kern. Perfektioniert hat er den Typus in dem Drama „Herbert“, in dem er einen ehemaligen Boxer spielt, der als Türsteher und Geldeintreiber endet und an einem unheilbaren Nervenleiden erkrankt. In der hochgelobten Serie „Babylon Berlin“ verkörpert Kurth einen korrupten Polizisten, der auch gute Charaktereigenschaften aufweist. In „Die Kleinen und die Bösen“ ist der Schauspieler mit dem markanten Äußeren der ideale Gegenpart des von Herbst gespielten Spießers.

Wo und wie kann man „Die Kleinen und die Bösen“ schauen?

Freunde gepflegter Komödienunterhaltung können „Die Kleinen und die Bösen“ auf dem Onlineshop von Amazon als DVD und Blu-ray für 7,49 bzw. 12,99 Euro bestellen. Außerdem kann der Film in den Videotheken von Amazon, Google Play, YouTube, Maxdome ab 2,99 Euro ausgeliehen werden. Der Mietpreis auf Apples iTunes beträgt 3,99 Euro. In den Stores dieser Anbieter kann „Die Kleinen und die Bösen“ auch ab 4,99 dauerhaft digital erworben werden.